Behindertensport ist zunächst einmal Sport wie jeder andere Sport auch. Er
ist im eigentlichen Sinn keine besondere Sportart, denn viele der üblichen
Sportarten sind Gegenstand des Behindertensports. Im Vordergrund steht die
körperliche Ertüchtigung. Nicht Rekordsucht, sondern Erhaltung und Förderung
der verbliebenen Körperfunktionen ist seine Aufgabe.
Dieses Angebot dient auch der Rehabilitation (Rückführung von
Behinderten zur groß-möglichen Leistungsfähigkeit) und ist als solches durch
Gesetze als Rehabilitationsmittel anerkannt. Der Behindertensport ist als
Bewegungstherapie ein hervorragendes Mittel zur Rehabilitation.
Oberster Grundsatz bleibt immer die Gesundung
und Förderung des behinderten Menschen.
Der behinderte Mensch lernt mit seiner Behinderung fertig zu
werden, sie zu überwinden. Er findet Anerkennung zunächst in der engeren
Sportgruppe, dann über den Verein hinaus, wenn er an Wettkämpfen und Spielen
aller Art teilnimmt, bis hin zu paralympischen Spielen.
Der Behindertensport ist als Fachverband Mitglied des
Deutschen Sportbundes. Beim Behindertensport haben wir es im Grunde mit
einer zusätzlichen Unterteilung im Sport zu tun.
Es gibt besondere Wettkämpfe für Kinder; Jugendliche und
Erwachsene, nach Altersklassen, Behinderungen (Schadensklassen) und
Geschlecht unterteilt. Der Behindertensport hat Wettkampfordnungen erstellt,
die den jeweiligen Behinderungen gerecht werden sollen.
Sport für Behinderte bringt den Betroffenen Freude an der
Bewegung, am Wettkampf und der Begegnung mit Menschen in der Gemeinschaft.
Deshalb sind auch Angehörige, Freunde, Bekannte in unseren Sportgruppen
willkommen.
Die BSG Köln hat z.Zt. 12 fachgerecht ausgebildete
Übungsleiter, die durch jährliche Aus- und Fortbildungslehrgänge unseres
Landes-Fachverbandes (BSNW) ihre fachlichen Kenntnisse erweitern und
vertiefen.